Die auffällige Farbgebung dient unter anderem vermutlich als Warnsignal für potenzielle Fressfeinde, indem sie auf die Giftigkeit des Frosches hinweist.
Seine Toxizität erlangt das Blaubeinige Buntfröschchen über die Nahrung, insbesondere durch den Verzehr von Ameisen und Termiten, die Alkaloide enthalten. Diese Substanzen ermöglichen dem Frosch, giftige Hautsekrete zu produzieren. Diese sind für den Menschen zwar nicht tödlich, aber dennoch unangenehm hautreizend.
Blaubeinige Buntfröschchen sind tagaktiv und führen ein einzelgängerisches Leben, ausser während der Paarungszeit. Dann geben die Männchen spezielle Rufe von sich und locken so Weibchen an.
Die Brutzeit fällt in die Regenzeit von Oktober bis Dezember, wobei ein Weibchen etwa 70 Eier pro Jahr produziert. Die befruchteten Eier werden auf dem Boden abgelegt. Die Larven entwickeln sich in Sümpfen oder in langsam fliessenden, temporären Bächen.
Das Blaubeinige Buntfröschchen ist endemisch im Isalo Nationalpark auf Madagaskar. Es ist in seinem Bestand bedroht, vor allem durch Lebensraumverlust infolge von Abholzung. Zudem wird es häufig illegal als Haustier gehalten.
Verwandtschaft
Madagaskarfrösche (Mantellidae), Madagaskar-Buntfrösche (Mantella, 16 Arten)
Lebensraum
feuchte Schluchten im Isalo-Nationalpark in Madagaskar