Blumenkäfer (Dicronorhina micans x johnstonii) im Zoo Zürich.

Blumenkäfer

Dicronorhina micans x johnstonii

Blumenkäfer spielen bereits als Larven eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sie zersetzen organisches Material wie Totholz oder Laub und tragen so dazu bei, dass wertvolle Nährstoffe wieder in den Boden gelangen.

NE

Rote Liste
Nicht beurteilt

Der Blumenkäfer gehört zur Unterfamilie der Rosenkäfer, innert der weltweit etwa 3000 Arten bekannt sind.

Die Blumenkäfer im Zoo Zürich sind Hybride, das heisst Kreuzungen zweier Arten: Dicronorhina micans und Dicronorhina johnstonii. Letztere Art stammt ursprünglich aus Kamerun, doch über den aktuellen Wildbestand liegen keine verlässlichen Daten vor.

In Züchterkreisen existierte zuletzt nur noch ein bekanntes Exemplar von D. johnstonii. Um wenigstens einen Teil des genetischen Materials dieser Art zu erhalten, wurde das verbliebene Weibchen mit Männchen der Art D. micans gekreuzt. Der Hybrid micans x johnstonii, wie wir ihn im Zoo halten, ist also eine Züchtung, die nur in Terrarien lebt.

Die Gattung Dicronorhina umfasst insgesamt vier Arten, die alle in Afrika beheimatet sind. Charakteristisch ist ihre auffällige, metallisch-grüne Färbung. Unterscheiden lassen sich die Arten nur an Details.

Den Grossteil ihres Lebenszyklus durchlaufen die Blumenkäfer im Larvenstadium, in dem sie eine zentrale ökologische Rolle übernehmen: Sie zersetzen organisches Material wie Totholz und Laub und tragen so zur Nährstoffrückführung im Boden bei.

Nach einer Entwicklungsdauer von etwa acht bis neun Monaten erfolgt die Verpuppung, aus der nach einiger Zeit der adulte Käfer schlüpft. Dieser lebt typischerweise drei bis vier Monate und widmet sich in erster Linie der Fortpflanzung.

Bei den adulten Männchen kann es zu Kämpfen kommen, bei denen sie ihre ausgeprägten Hörner gegeneinanderstossen. Diese Kämpfe bleiben jedoch in der Regel verletzungsfrei und dienen dem Kräftemessen.

Nach der Paarung gräbt sich das Weibchen in den Boden ein, um dort seine Eier abzulegen. Nach etwa 14 Tagen schlüpfen die Larven, womit der Entwicklungszyklus erneut beginnt.

Verwandtschaft

Blatthornkäfer (Scarabaeidae), Dicronorhina (5 Arten)

Lebensraum

Boden der Wälder in Kamerun

Lebensweise

tagaktiv

Sozialstruktur

Männchen kämpfen miteinander, verletzen sich aber dabei nicht

Lebensraum im Zoo:

Panthera
Verwandtschaft

Blatthornkäfer (Scarabaeidae), Dicronorhina (5 Arten)

Lebensraum

Boden der Wälder in Kamerun

Lebensweise

tagaktiv

Sozialstruktur

Männchen kämpfen miteinander, verletzen sich aber dabei nicht

Lebensraum im Zoo:

Panthera
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