Buckelkärpfling (Poecilia nigrofasciata) in der Forschungsstation des Zoo Zürich

Buckelkärpfling

Poecilia nigrofasciata

Buckelkärpfling-Männchen besitzen ein spezielles Begattungsorgan, das sogenannte Gonopodium. Mit dieser umgebildeten Afterflosse übertragen sie die Spermien auf die Weibchen.

CR

Rote Liste
Vom Aussterben bedroht

Der Buckelkärpfling kommt endemisch auf der Insel Hispaniola, Haiti (grosse Antillen) vor. Man nennt ihn auch auch Schwarzbandkärpfling.

Der Name Buckelkärpfling deutet auf den ausgeprägten Rückenhöcker (Buckel) hin, den adulte Männchen ausbilden.

Die Art gehört zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen. Sie zeichnet sich durch ihre besondere Fortpflanzung aus: Die Männchen besitzen eine Begattungsflosse, das Gonopodium. Es besteht aus umgewandelten Strahlen der Afterflosse. Damit befruchtet das Männchen die Keimzellen im Körper des Weibchens.

Die Weibchen gebären alle 28 Tage zwischen 10 und 60 Jungfische. Sie sind ungefähr acht Millimeter lang.

Sobald die Jungfische geboren sind, sind sie auf sich alleine gestellt. Nach fünf Monaten erreichen sie die Geschlechtsreife.

Verwandtschaft

lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae), Kärpflinge (Poecilia, 70 Arten)

Lebensraum

Fliessgewässer Haitis und Miragoâne-See

Lebensweise

in grossen Schwärmen

Nahrung

Allesfresser

Verwandtschaft

lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae), Kärpflinge (Poecilia, 70 Arten)

Lebensraum

Fliessgewässer Haitis und Miragoâne-See

Lebensweise

in grossen Schwärmen

Nahrung

Allesfresser

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