Dscheladas leben in sozialen Gruppen, den sogenannten Harems, die von einem Männchen angeführt werden. Die Weibchen können jedoch selbst bestimmen, welcher Gruppe sie sich anschliessen.

LC

Rote Liste
Nicht gefährdet
Zuchtprogramm

Ein auffälliges Merkmal der Dscheladas ist der haarlose Fleck auf der Brust. Beim Männchen ist er sanduhrförmig und leuchtet in roter Farbe. Deshalb wird der Dschelada in deutscher Sprache auch als Blutbrustpavian bezeichnet.

Während des Fortpflanzungszyklus des Weibchens verfärbt sich ihr Brustbereich variabel, meist rötlicher. Am Rand der haarlosen Brustregion entwickelt sich eine unterschiedlich stark ausgeprägte Reihe von Warzen. Diese Veränderungen signalisieren dem Männchen die Paarungsbereitschaft des Weibchens.

Der Harem bildet die soziale Einheit. Männchen bleiben durchschnittlich drei bis fünf Jahre Haremsführer, bis sie von einem anderen, meist stärkeren Männchen verdrängt werden. Allerdings braucht der neue Herrscher die Akzeptanz der älteren Weibchen.

Zwar überwacht der Haremsführer die ganze Gruppe. Er kann aber nicht darüber bestimmen, welche Weibchen sich ihm anschliessen oder bei ihm bleiben und welche Weibchen sein Harem verlassen und zu einer anderen Gruppe wechseln. Unerwünschte Männchen werden von den Weibchen vertrieben.

Verwandtschaft

Meerkatzenverwandte (Cercopithecidae), Gattung Theropithecus

Lebensraum

gebirgige Grasflächen auf 1800 bis 4400 m. ü. M.

Lebensweise

bodenlebend, tagaktiv; schlafen in Felsnischen; nicht territorial

Sozialstruktur

Harems mit einem geschlechtsreifen Männchen und einigen meist miteinander verwandten erwachsenen Weibchen, auch Gruppen mit älteren und jungen Männchen, manchmal Zusammenschluss in grossen Herden von über 300 Tieren

Verwandtschaft

Meerkatzenverwandte (Cercopithecidae), Gattung Theropithecus

Lebensraum

gebirgige Grasflächen auf 1800 bis 4400 m. ü. M.

Lebensweise

bodenlebend, tagaktiv; schlafen in Felsnischen; nicht territorial

Sozialstruktur

Harems mit einem geschlechtsreifen Männchen und einigen meist miteinander verwandten erwachsenen Weibchen, auch Gruppen mit älteren und jungen Männchen, manchmal Zusammenschluss in grossen Herden von über 300 Tieren

Patenschaft

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