Erdmännchen zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten. Dabei verteidigen sie ein Gebiet von bis zu 15 Quadratkilometern. Darin legen sie 6 bis 10 Erdbauten an. Diese bestehen aus einem Kessel, zu dem mehrere meterlange Gänge hinführen. Die Erdmännchen schlafen dort, suchen Schutz und ziehen Jungtiere auf.
Während der Nahrungssuche hält immer mindestens ein Tier Wache. Hierzu sucht es sich einen guten Aussichtspunkt auf Hügeln oder Bäumen. Droht Gefahr, warnt es die anderen mit scharfem Bellen oder Knurren. Die Wächter sind trotz ihrer Aufgabe meist die ersten, die im rettenden Bau verschwinden.
Über Nacht verlieren die Tiere bis zu 5 % ihres Körpergewichts. Das macht die Nahrungssuche tagsüber umso wichtiger.
Verwandtschaft
Mangusten (Herpestidae), Gattung Suricata
Lebensraum
Gras- und Buschland
Sozialstruktur
Gruppen von 10 bis 30 Tieren