Fledermausblume im Masoala Regenwald des Zoo Zürich

Fledermausblume

Tacca chantrieri

Die stärkereichen Knollen der Fledermausblume sind essbar.

Der wissenschaftliche Name Tacca stammt aus der malaysischen Sprache und wurde von den Botanikern als Bezeichnung für alle zehn Arten der Gattung Tacca übernommen. Die Taccas sind keine Orchideen. Sie sind Kräuter und mit den Yamsartigen eng verwandt. Wie Yams bilden die Fledermausblumengewächse stärkereiche, bittere Knollen aus, die essbar sind. Das Mehl wird unter den Namen Taccastärke, Ostindisches- oder Tahiti-Arrowroot gehandelt. Allerdings ist der Anbau heute stark zurückgegangen. Die Blüten stehen auf blattlosen Stängeln. Markantes Erkennungsmerkmal sind die rund 30 langen, fadenförmigen Hochblätter. Die verschiedenen Arten der Tacca kommen nur in den Tropen vor. Sie sind auf drei isolierte Regionen beschränkt. Eine Verbreitungszone reicht vom Himalaya über Südostasien bis nach Polynesien, das zweite Gebiet über das ganze tropische Afrika bis nach Madagaskar und das dritte, weit isolierte Gebiet befindet sich im Amazonasbecken Südamerikas. 

Verbreitung

Asien und Polynesien, Afrika und Madagaskar, Südamerika

Anzahl verwandte Arten

10 (weltweit)

Nutzung

Zierpflanze, Knolle früher Grundnahrungsmittel in Polynesien

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
Verbreitung

Asien und Polynesien, Afrika und Madagaskar, Südamerika

Anzahl verwandte Arten

10 (weltweit)

Nutzung

Zierpflanze, Knolle früher Grundnahrungsmittel in Polynesien

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald

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