Pfeilgiftfrösche machen mit ihrer bunten Warnfärbung auf ihre Giftigkeit und Ungeniessbarkeit aufmerksam.
Der Goldene Pfeilgiftfrosch sondert ein Hautsekret ab, das eines der stärksten bekannten Tiergifte enthält. Die Grundstoffe für die Hautgifte nehmen die Frösche durch ihre Nahrung auf (Milben, Ameisen und Käfer). Deren Gifte verbleiben unverändert im Körper der Frösche oder werden in andere giftige Substanzen umgewandelt.
Das Hautgift einiger Arten, darunter des Goldenen Pfeilgiftfrosches, ist so stark, dass indigene Völker es für die Jagd an ihren Pfeilen nutzen.
Pfeilgiftfrösche weisen ein besonderes Fortpflanzungsverhalten auf. Die Weibchen legen ihre Eier an feuchten Orten an Land ab. Darauf übernimmt das Männchen die Pflege des Geleges. Nach dem Schlüpfen der Kaulquappen trägt das Männchen die Jungtiere auf seinem Rücken zu einer passenden Wasserstelle.
Verwandtschaft
Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae), Blattsteiger (Phyllobates, 5 Arten)
Lebensraum
Regenwald bis 200 m ü. M.
Lebensweise
tagaktiv, boden- und baumbewohnend