Geckos haben an den Zehen spezielle «Haftpolster». Deren gröbste Struktur, die Lamellen, kann man bei genauem Hinschauen von blossem Auge als Rippen oder Linien erkennen. Sie alleine reichen zum Haften aber noch nicht aus.
Denn was erst unter dem Mikroskop sichtbar wird: Auf jeder einzelnen Lamelle hat es Tausende allerfeinster Borsten oder Härchen. Sie sind nur gerade so lang, wie ein Menschenhaar etwa dick ist.
An ihrem Ende teilen sich diese Härchen nochmals hundertfach in unvorstellbar kleine Plättchen auf. Diese sind es schliesslich, die es dem Gecko ermöglichen, an glatten Oberflächen haften zu bleiben, in einem raffinierten Zusammenspiel mit dem Blutkreislauf.
Verwandtschaft
Geckos (Gekkonidae), Taggeckos (Phelsuma, über 50 Arten)
Lebensraum
Küstenwald, Wald im Tiefland bis 200 m ü. M.
Sozialstruktur
einzelgängerisch; Männchen bewohnen Territorien