Haubenseidenkuckuck im Masoala Regenwald des Zoo Zürich

Haubenseidenkuckuck

Coua cristata

Seidenkuckucke sind keine Brutschmarotzer. Im Gegensatz zu vielen anderen Kuckucksarten legen sie ihre Eier nicht in fremde Nester, sondern ziehen ihre Jungen selbst auf.

LC

Rote Liste
Nicht gefährdet

Die Seidenkuckucke gehören zu einer Kuckucksgattung, die nur auf Madagaskar vorkommt. Erkennungsmerkmal ist ein Streifen nackter Haut rund um die Augen.

Die meisten Seidenkuckuckarten leben am Boden und in den unteren Baumregionen. Dort suchen sie im Blätterdickicht und in der Blätterschicht am Waldboden nach Nahrung . Sie ernähren sich von Käfern, Schnecken und Schmetterlingen, aber auch von Früchten und Körnern.

Ihre Fortbewegung ist häufig hüpfend, springend oder laufend, auch im Geäst. Die Vögel ruhen sich auf tief gelegenen Ästen aus, häufig nicht mehr als wenige Meter über dem Boden

Der Haubenseidenkuckuck baut sein Nest aus feinen Zweigen und Wurzelfasern. Beide Elternteile bauen zusammen am Nest, und die Aufzucht der Küken erfolgt gemeinsam. Zur Abschreckung öffnen junge Seidenkuckucke ihren Mund und zeigen dabei einen für potenzielle Fressfeinde fürchterlich aussehenden Rachen.

Verwandtschaft

Kuckucke (Cuculidae), Seidenkuckucke (Coua, 9 Arten)

Lebensraum

Wälder, Mangroven, Savannen bis auf 1000 m ü. M.

Vogelzug

standorttreu

Sozialstruktur

einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
Verwandtschaft

Kuckucke (Cuculidae), Seidenkuckucke (Coua, 9 Arten)

Lebensraum

Wälder, Mangroven, Savannen bis auf 1000 m ü. M.

Vogelzug

standorttreu

Sozialstruktur

einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
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