Malaiische Riesengespenstschrecke im Insektenwald des Zoo Zürich

Malaiische Riesengespenstschrecke

Heteropteryx dilatata

Mit einem Gewicht von bis zu 70 Gramm zählt das Weibchen der Malaiischen Riesengespenstschrecke zu den schwersten Insekten der Welt.

NE

Rote Liste
Nicht beurteilt

Trotz ihrer beachtlichen Grösse von bis zu 17 Zentimetern verfügt die weibliche Malaiische Riesengespenstschrecke über eine aussergewöhnliche Tarnfähigkeit. Ihre gelb-grüne Färbung und die blattartige Körperstruktur ermöglichen eine perfekte Anpassung an die Vegetation tropischer Wälder.

Die Art zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus: Während die Weibchen grösser und grünlich gefärbt sind, bleiben die Männchen deutlich kleiner, schlanker und weisen eine braune Färbung auf. Beide Geschlechter besitzen zwei Flügelpaare, doch nur die Männchen sind flugfähig.

Eine besondere biologische Eigenheit dieser Art ist das gelegentliche Auftreten von Gynandromorphie – Individuen, deren Körper zur einen Hälfte aus weiblichen und zur anderen aus männlichen Zellen besteht. Diese seltene Erscheinung führt dazu, dass Gynander eine zweigeteilte Färbung aufweisen.

Ein einzelnes Weibchen kann während seines Lebens bis zu 150 Eier ablegen. Diese werden mithilfe des Ovipositors (Legestachel) direkt in den Boden gelegt.

Die Art kann sich sowohl sexuell als auch durch Parthenogenese (Jungfernzeugung) fortpflanzen. Letzteres tritt jedoch nur in Abwesenheit von Männchen auf.

Die Eier sind bis zu 7 mm lang und erst nach ca. 7 bis 12 Monaten schlüpfen die Jungtiere (Nymphen), was verglichen mit anderen Gespenstschrecken eine lange Zeit ist. Die frisch geschlüpften Nymphen sind ca. 2 Zentimeter lang und die Geschlechter lassen sich bereits unterscheiden.

Während des Wachstums durchlaufen die Tiere mehrere Häutungen, wobei Weibchen insgesamt sechs und Männchen fünf Häutungen durchleben. Nach etwa einem Jahr erreichen sie das adulte Stadium. In dieser Phase haben sie eine Lebensdauer von 6 bis 12 Monaten.

Bei Bedrohung zeigen Malaiische Riesengespenstschrecken eine defensive Drohgebärde: Sie richten den Hinterleib auf und strecken die bedornten Hinterbeine nach oben, um Angreifer abzuschrecken. Ihr Körper ist mit scharfen Stacheln übersät. Zusätzlich verfügen sie über Kletterkrallen an den Beinen. Diese erleichtern nicht nur das Erklettern von Ästen, sondern können im Notfall auch zur Abwehr von Fressfeinden eingesetzt werden.

Verwandtschaft

Riesengespenstschrecken (Heteropterygidae), Gattung Heteropteryx (nur 1 Art)

Lebensraum

tropischer Regenwald und Buschland

Lebensweise

nachtaktiv

Nahrung

Blätter

Lebensraum im Zoo:

Panthera
Verwandtschaft

Riesengespenstschrecken (Heteropterygidae), Gattung Heteropteryx (nur 1 Art)

Lebensraum

tropischer Regenwald und Buschland

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nachtaktiv

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Lebensraum im Zoo:

Panthera

Patenschaft

Helfen Sie uns beim Artenschutz!

Malaiische Riesengespenstschrecke für CHF 100.–

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