Der Menarambo-Buntbarsch zeichnet sich wie die meisten Buntbarsche aus durch biparentale Brutpflege (d.h. beide Elternteile sind involviert) und eine stark saisonale Fortpflanzung.
Der Menarambo-Buntbarsch wurde erst in den 1990-er Jahren in einem See im Norden Madagaskars entdeckt und beschrieben. Kurz danach verschwand er jedoch am Fundort durch Überfischung für den menschlichen Verzehr und Konkurrenz fremder Fische.
2006 entdeckten Wissenschaftler*innen im Lac Tseny, ebenfalls im Norden Madagaskars, eine weitere Population. Dieser See ist der letzte natürliche Lebensraum des Menarambo-Buntbarsches.
In Europa und den USA gibt es einige Zuchtgruppen, die das Überleben dieser Art sichern sollen.
Verwandtschaft
Buntbarsche (Cichlidae), Gattung Paretroplus (13 Arten)
Lebensweise
in kleinen Schwärmen
Nahrung
Weichtiere, Krebse, Plankton