Pantherchamäleon (Furcifer pardalis) im Masoala Regenwald des Zoo Zürich

Pantherchamäleon

Furcifer pardalis

Das Pantherchamäleon fasziniert mit besonderen Fähigkeiten: Es kann seine Körperfarbe variieren und seine beiden Augen unabhängig voneinander bewegen. Zur Jagd schleudert es seine lange, klebrige Zunge blitzschnell nach vorne, um Beute zu ergreifen.

LC

Rote Liste
Nicht gefährdet

Die Augen der Chamäleons sind sehr leistungsfähig. Das Chamäleon kann sie unabhängig voneinander bewegen. Sie stehen heraus und ermöglichen dem Tier ein Blickfeld von 342 Grad.

Die Schleuderzunge des Chamäleons kann die eineinhalbfache Länge des Körpers erreichen. Sie ist im Mund nicht aufgerollt, sondern ähnlich einem Gummiband schlapp und zusammengezogen. Mittels der Muskulatur am Zungenbein wird die Zunge angespannt und kann innerhalb einer Zehntelsekunde aus dem Mund zur Beute geschleudert werden.

An der verdickten Zungenspitze zieht sich beim Auftreffen blitzartig ein Muskel zusammen und erzeugt einen kegelförmigen Hohlraum. Dadurch entsteht ein Luftsog und die Beute wird herangesogen. Zusätzlich ist die Zunge mit einem Sekret benetzt, was die Haftung der Beute an der Zunge erhöht.

Die Füsse der Chamäleons sind zum Greifen im Geäst ausgezeichnet geeignet. Insgesamt hat zwar jeder Fuss fünf Zehen. Jeweils zwei und drei Zehen sind jedoch zusammengewachsen. Die so verbundenen Zehen stehen sich wie bei einer Greifzange gegenüber.

Verwandtschaft

Chamäleons (Chamaeleonidae), Gattung Furcifer (24 Arten)

Lebensraum

Büsche und Bäume, auch Landwirtschafts- und Siedlungsgebiete bis 700 m ü. M.

Lebensweise

tagaktiv, territorial

Nahrung

Insekten, andere Wirbellose

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
Jungtiere
03.03.2026
01.03.2026
26.02.2026
25.02.2026
Verwandtschaft

Chamäleons (Chamaeleonidae), Gattung Furcifer (24 Arten)

Lebensraum

Büsche und Bäume, auch Landwirtschafts- und Siedlungsgebiete bis 700 m ü. M.

Lebensweise

tagaktiv, territorial

Nahrung

Insekten, andere Wirbellose

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald

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Pantherchamäleons (Furcifer pardalis) im Masoala Regenwald des Zoo Zürich.

Mit seinen Farben zeigt das Pantherchamäleon unter anderem an, ob es paarungsbereit ist. Foto: Zoo Zürich, Albert Schmidmeister

Wie das Chamäleon seine Farbe wechselt

Der Farbwechsel dient dem Pantherchamäleon hauptsächlich zur Kommunikation mit Artgenossen. Es zeigt Paarungs- und Kampfbereitschaft so unmissverständlich an.

Für die Hautfärbung spielen aber auch die Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Sonneneinstrahlung, Tageszeit und Gesundheitszustand eine Rolle. Bei niedrigen Temperaturen nehmen die Chamäleons eine dunklere Hautfarbe an.

Die farbliche Veränderung entsteht durch die Ausdehnung und das Zusammenziehen von Pigmentzellen und deren Konzentration in den Farbzellen. Für den Wechsel sind drei Hautzellentypen verantwortlich, die in drei Schichten übereinander liegen.

Die oberste Schicht ermöglicht rote und gelbe Farben. Die mittlere Lage erzeugt braune und schwarze Farbtöne. Die unterste Lage bricht das einfallende Licht und erzeugt die Farbe Blau. Ein komplexes Zusammenspiel der drei Zellschichten erzeugt schliesslich die ganze Vielfalt an Farbvariationen.

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