Papayabaum im Masoala Regenwald des Zoo Zürich

Papayabaum

Carica papaya

Beim Papayabaum wachsen die melonenartigen Früchte direkt am Stamm. Je nach Sorte werden sie unterschiedlich gross und erreichen ein Gewicht von 500 Gramm bis zu sieben Kilogramm!

Die Papaya gehört zur Familie der Melonenbaumgewächse. Der Baum wird nur sechs bis acht Meter hoch. Der Stamm ist kaum verzweigt und das Holz ist sehr weich. Die bis zu 70 Zentimeter breiten Blätter sind stark eingeschnitten. Zweigeschlechtliche Pflanzen sind relativ selten, die meisten sind durch die Verkümmerung der weiblichen oder der männlichen Blüten eingeschlechtlich. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. In Plantagen wird auf etwa 30 weibliche Bäume jeweils ein männlicher Baum gepflanzt.

Die melonenartigen Früchte, die sich aus den weiblichen Blüten bilden, wachsen direkt am Stamm. Das Fruchtfleisch ist weisslich, tiefgelb, orange oder rot, mit grossen Unterschieden im Aroma und der Konsistenz. Im Innern der Frucht befindet sich eine Höhle, deren Wand mit pfefferkorngrossen schwarzen Samen bedeckt ist. Der Baum stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Heute ist er in den Tropen in rund 50 verschiedenen Sorten verbreitet. Die reifen Früchte werden als Dessert oder für Pasten und Getränke verwendet. Die unreifen Früchte werden gekocht als Gemüse gegessen. Das Fruchtfleisch enthält die Vitamine A und C.

Der Milchsaft der Papaya enthält ein Eiweiss spaltendes Enzym (Papain). Es wird durch Anritzen der grünen Früchte am Baum gewonnen. Papain wird zur Klärung von Bier, zum Weichmachen von Fleisch, bei der Käseherstellung zum Gerinnen der Milch, zur Herstellung von Kosmetika und in der Medizin als Zahnreinigungs- und Wurmmittel sowie gegen Verdauungsstörungen verwendet.

Verbreitung

Mittel- und Südamerika, heute alle tropischen Gebiete der Erde

Anzahl verwandte Arten

50 Zuchtsorten

Nutzung

Nahrungsmittel (Frucht, Gemüse), Papain als Hilfsmittel in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Kosmetika, Medizin

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
Verbreitung

Mittel- und Südamerika, heute alle tropischen Gebiete der Erde

Anzahl verwandte Arten

50 Zuchtsorten

Nutzung

Nahrungsmittel (Frucht, Gemüse), Papain als Hilfsmittel in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Kosmetika, Medizin

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
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