Persische Kropfgazelle (Gazella subgutturosa subgutturosa) im Zoo Zürich

Persische Kropfgazelle

Gazella subgutturosa subgutturosa

In den Steppen und Halbwüsten Asiens müssen die Kropfgazellen mit heissen Sommern, eisigen Wintern und einem stark schwankenden Nahrungsangebot zurechtkommen. Ihr Körper und ihr Verhalten sind perfekt an diese wechselnden Bedingungen angepasst.

VU

Rote Liste
Gefährdet
Zuchtprogramm

Die Kropfgazelle lebt in asiatischen Steppen und Halbwüsten und gilt als die Gazellenart mit dem nördlichsten Verbreitungsgebiet. Im Vergleich zu anderen Gazellenarten ist sie mehr saisonalen Veränderungen ausgesetzt und die einzige Gazellenart mit fester Brunftperiode.

Ihren Namen verdankt sie dem Kehlkopf, auch Kropf genannt. Dieser ist bei den Männchen insbesondere während der Paarungszeit gut sichtbar und dient der Verstärkung ihrer Brunftrufe. 

Junge Kropfgazellen sind ein typisches Beispiel für Ablieger. Das Jungtier ist nicht stets in der Nähe der Mutter zu finden, sondern es versteckt sich an einem geschützten Ort. Dort wartet es, bis die Mutter wiederkommt und es säugt.

Abliegejunge findet man häufiger bei waldbewohnenden Arten. Als einheimisches, allgemein bekanntes Beispiel kann man das Reh erwähnen, das sein Junges im hohen Gras zurücklässt. 

Verwandtschaft

Hornträger (Bovidae), Gattung Gazella (9 Arten)

Lebensraum

Halbwüsten mit Sträuchern, bis 3500 m ü. M.

Lebensweise

tagaktiv, teilweise saisonale Wanderungen

Sozialstruktur

temporäre Haremsgruppen, Böcke teilweise territorial, ausserhalb Paarungszeit in grossen Herden

Verwandtschaft

Hornträger (Bovidae), Gattung Gazella (9 Arten)

Lebensraum

Halbwüsten mit Sträuchern, bis 3500 m ü. M.

Lebensweise

tagaktiv, teilweise saisonale Wanderungen

Sozialstruktur

temporäre Haremsgruppen, Böcke teilweise territorial, ausserhalb Paarungszeit in grossen Herden

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