Sechsstreifen-Lippfisch im Zoo Zürich

Sechsstreifen-Lippfisch

Pseudocheilinus hexataenia

Einige Lippfische bilden nachts einen Kokon aus selbst produziertem Schleim, in dem sie schlafen. Der Schleimmantel kann sie unter anderem vor nächtlichen Parasiten schützen; möglicherweise erschwert er zudem Fressfeinden, den schlafenden Fisch aufzuspüren.

LC

Rote Liste
Nicht gefährdet

Lippfische leben meist als weibliche Einzelgänger oder sind in Haremsgruppen unterwegs. Dabei entwickelt sich ein Weibchen in der Gruppe durch eine Geschlechtsumwandlung zu einem sogenannten Sekundarmännchen. Dieses neue männliche Tier dominiert den Harem. 

Alle Lippfischarten sind tagaktiv.

Nachts ziehen sie sich in Felshöhlen zurück oder graben sich im Boden ein. Dabei sondern einige Arten aus den Kiemen und dem Maul einen Schleim ab, der den ganzen Körper umhüllt. Dieser «Schlafsack» macht die Fische geruchslos, so dass nachtaktive Räuber nicht angelockt werden.

Verwandtschaft

Lippfische (Labridae), Gattung Pseudocheilinus (7 Arten)

Lebensraum

Aussenriffe in 2 bis 35 m Tiefe, versteckt hinter Astkorallen

Lebensweise

tagaktiv, einzelgängerisch, auch in Haremsgruppen mit dominantem Sekundärmännchen (ehemalige Weibchen, die sich zu Männchen umgewandelt haben)

Nahrung

kleine Krebse, Muscheln, Fischeier, Schnecken, Krabbenlarven

Verwandtschaft

Lippfische (Labridae), Gattung Pseudocheilinus (7 Arten)

Lebensraum

Aussenriffe in 2 bis 35 m Tiefe, versteckt hinter Astkorallen

Lebensweise

tagaktiv, einzelgängerisch, auch in Haremsgruppen mit dominantem Sekundärmännchen (ehemalige Weibchen, die sich zu Männchen umgewandelt haben)

Nahrung

kleine Krebse, Muscheln, Fischeier, Schnecken, Krabbenlarven

Patenschaft

Helfen Sie uns beim Artenschutz!

Sechsstreifen-Lippfisch für CHF 150.–

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