Vanille im Masoala Regenwald des Zoo Zürich

Vanille

Vanilla planifolia

Vanille ist eine Orchidee und stammt aus Zentralamerika und Mexiko. Sie wird dort von spezialisierten Faltern bestäubt. Da diese Tiere in Madagaskar fehlen, muss hier jede Blüte von Hand bestäubt werden.

EN

Rote Liste
Stark gefährdet

Die Blüten blühen nur wenige Stunden am Vormittag. In dieser Zeit müssen die Blüten bestäubt werden, sonst fällt die Blüte ab, und es entsteht keine Schote. Die rankende Vanillepflanze braucht einen Stützbaum. Die Orchidee mag gerne pflanzenbedeckten Humusboden zu ihren Füssen und ein kühlendes Schattendach über dem Kopf. Wind verträgt sie gar nicht, und so wird Vanille meist in waldigem, windgeschütztem Terrain angepflanzt. Die Verarbeitung der grünen Schoten (Früchte) zum duftig-süssen Gewürz ist sehr langwierig. Die sprichwörtliche Gelassenheit der Madagassen, verdeutlicht in der landestypischen Aussage «Mora, mora» («immer mit der Ruhe»), kommt der Vanilleverarbeitung sehr entgegen. Vanille braucht Zeit und Wärme, um zu fermentieren. Etwa fünf Tage nach der Ernte wird die grüne Vanille über dem Holzfeuer aufgebrüht. Die Schoten werden eine Nacht lang in mit Wolldecken umwickelten Holzkisten gelagert. Am nächsten Morgen sind die Stängel braun. Während zweier Wochen werden sie drei Stunden täglich an der Sonne getrocknet. Dazwischen ruhen die Schoten im Dunkeln, eingepackt in Tücher. Nach dem Sonnentrocknen braucht es noch ein paar Wochen Schattentrocknen, bis die Königin der Gewürze nach zwei Monaten Pflege, abgemagert auf einen Fünftel ihres ursprünglichen Volumens, fett glänzend ihren betörenden Duft verströmt. 

Verbreitung

ursprünglich in Zentralamerika und Mexiko

Nutzung

Vanille-Gewürz

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
Verbreitung

ursprünglich in Zentralamerika und Mexiko

Nutzung

Vanille-Gewürz

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald

Patenschaft

Helfen Sie uns beim Artenschutz!

Vanille für CHF 300.–

Pat*in werden

Patenschaft

Helfen Sie uns beim Artenschutz!

Vanille für CHF 300.–

Pat*in werden
Zurück zur Übersicht