Waldrapp (Geronticus eremita) im Zoo Zürich

Waldrapp

Geronticus eremita

Der Waldrapp war in der Schweiz rund 400 Jahre ausgestorben, bevor er 2023 erstmals wieder erfolgreich im natürlichen Lebensraum brütete.

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Rote Liste
Stark gefährdet
Zuchtprogramm

Im 17. Jahrhundert starb der Waldrapp in der Schweiz aus. Offenbar wurden die Vögel gerne gejagt und verspeist, wie der Zürcher Naturforscher Conrad Gessner 1557 schrieb. Später wurden die letzten Waldrappen geschossen, um sie als Trophäen und für naturhistorische Museen zu präparieren.

Inzwischen laufen Auswilderungsprojekte, um die schwarzen Vögel in der Wildnis wieder anzusiedeln. Auch der Zoo Zürich hat Jungvögel in diese Projekte gegeben.

Der Waldrapp gehört zu den Ibissen. Diese haben lange, gebogene Schnäbel. Die meisten Arten leben in der Nähe von Gewässern. Mit den Schnäbeln stochern sie dort im Schlick und Erdreich nach Wirbellosen und kleinen Kaulquappen.

Verwandtschaft

Ibisse und Löffler (Threskiornithidae), Gattung Geronticus (2 Arten)

Lebensraum

trockene felsige Landschaften, Felsen an Küsten, alte Gebäude und Ruinen in der Nähe von Flüssen und Meeresküsten

Vogelzug

europäische Vögel von Mitteleuropa in die Toskana, die marokkanische Population ist standorttreu

Sozialstruktur

Dauereinehe, sehr gesellig, lebt und brütet in Kolonien

Verwandtschaft

Ibisse und Löffler (Threskiornithidae), Gattung Geronticus (2 Arten)

Lebensraum

trockene felsige Landschaften, Felsen an Küsten, alte Gebäude und Ruinen in der Nähe von Flüssen und Meeresküsten

Vogelzug

europäische Vögel von Mitteleuropa in die Toskana, die marokkanische Population ist standorttreu

Sozialstruktur

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Patenschaft

Helfen Sie uns beim Artenschutz!

Waldrapp für CHF 150.–

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