Der Zwergkugelfisch (Carinotetraodon travancoricus) im Zoo Zürich

Zwergkugelfisch

Carinotetraodon travancoricus

Der Zwergkugelfisch, auch als Erbsenkugelfisch bekannt, gehört zu den kleinsten Kugelfischen weltweit. Er kann sich innerhalb weniger Sekunden mit Wasser aufblasen und sein Volumen dabei auf das Drei- bis Vierfache vergrössern.

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Rote Liste
Gefährdet

Der Zwergkugelfisch ist ein langsamer Schwimmer. Er hält sich häufig versteckt in der Vegetation oder im Bodenbereich auf. Der Hauptantrieb beim Schwimmen erfolgt bei Kugelfischen durch die Rücken- und Afterflosse, während die Schwanzflosse nur für Richtungsänderungen zuständig ist. Dadurch erinnert das Schwimmverhalten des Zwergkugelfischs an einen Hubschrauber.

Alle Kugelfische können ihren Körper aufpumpen, indem sie schnell Wasser in ihre hochelastischen Mägen aufnehmen. Starke Ringmuskeln am Mageneingang verhindern das Rückfliessen des Wassers. Durch das Aufpumpen vergrössert der Fisch sein Körpervolumen und macht es für den Angreifer schwieriger, ihn zu verschlucken.

Das Zwergkugelfisch-Weibchen legt insgesamt ca. 100 Eier; allerdings nicht aufs Mal, sondern in kleinen Portionen von 1 bis 5 Eiern pro Tag. Nachdem das Weibchen die Eier an feingliedrige Pflanzen abgelegt hat, befruchtet das Männchen diese. Knapp eine Woche danach schlüpfen die Jungfische. Sie sind schon nach fünf Monaten geschlechtsreif.

Verwandtschaft

Kugelfische (Tetraodontidae), Gattung Carinotetraodon (6 Arten)

Lebensraum

langsam fliessende Flüsse Indiens mit dichter Vegetation

Lebensweise

in kleinen Gruppen lebend, tagaktiv

Nahrung

Schnecken, Mückenlarven und Kleinkrebsen

Verwandtschaft

Kugelfische (Tetraodontidae), Gattung Carinotetraodon (6 Arten)

Lebensraum

langsam fliessende Flüsse Indiens mit dichter Vegetation

Lebensweise

in kleinen Gruppen lebend, tagaktiv

Nahrung

Schnecken, Mückenlarven und Kleinkrebsen

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