Lebensraum im Zoo

Ndoki Wald

Im unteren Zooteil planen wir unseren nächsten neuen Lebensraum: den Ndoki Wald für Gorillas und andere bedrohte Tiere. Er ist verknüpft mit dem Naturschutzprojekt Ndoki in der Republik Kongo.

Eine offene, sumpfige Lichtung umgeben von dichtem Wald mit bis zu 35 Meter hohen Baumriesen. Gorillas durchkämmen die Vegetation; ein Zwergflusspferd durchbricht die Wasseroberfläche. Am Ufer beobachtet ein Okapi aufmerksam die anderen Tiere.

Diese Szenerie bildet das Zentrum des geplanten Ndoki Walds im Zoo Zürich. Der einzigartige neue Lebensraum entsteht im Rahmen der Entwicklung zum Zoo der Zukunft und wird neue Standards in der Haltung von Menschenaffen setzen. Dabei trägt er allen vier Hauptaufgaben des modernen Zoos Rechnung: Naturschutz, Artenschutz, Forschung und Bildung.

Video: Zoo Zürich, Region Five Media

Leben in Gemeinschaft

Wie im Masoala Regenwald und in der Lewa Savanne werden im Ndoki Wald verschiedene bedrohte Tierarten zusammenleben. Neben Westlichen Flachlandgorillas ziehen auf der Gesamtfläche von rund 29'000 Quadratmetern unter anderem Drills, Okapis und Zwergflusspferde ein.

Der Ndoki Wald wird in verschiedene Bereiche unterteilt sein. Wie in der Natur ziehen die Tiere in unterschiedlichen Zeitabständen und in wechselnder Zusammensetzung von einem Bereich in den nächsten. Das bietet immer wieder neue Reize und fordert die Tiere heraus, im Alltag neue Lösungen zu entwickeln.

Visualisierung des geplanten Lebensraums Ndoki Wald im Zoo Zürich.

Rendering: Zoo Zürich, Zooplanung Schneider Klein

Baumgiganten für die Gorillas

Eine Besonderheit des Ndoki Walds werden die lebenden Baumriesen sein. Rund 100 solcher bis zu 25 Meter hoher Giganten werden den Tieren natürliche Klettermöglichkeiten bieten. Das ist in dieser Form weltweit einzigartig für einen Zoo.

Damit die Bäume auch den starken Gorillas standhalten, müssen sie bei der Eröffnung der Anlage genug gross und alt sein. Eine spezialisierte Baumschule kümmert sich deshalb schon Jahre vor dem eigentlichen Baubeginn um die Aufzucht und Pflege der künftigen Ndoki-Wald-Riesen.

Visualisierung des geplanten Lebensraums Ndoki Wald im Zoo Zürich.

Rendering: Zoo Zürich, Zooplanung Schneider Klein

Zwei Orte, ein Ziel

Ndoki in der Republik Kongo

Wie der Masoala Regenwald und die Lewa Savanne hat auch der Ndoki Wald einen «grossen Bruder»: den Nouabalé-Ndoki-Nationalpark in der Republik Kongo.

Westlicher Flachlandgorilla (Gorilla gorilla gorilla) o, Mondika Gorilla Project angrenzend an den Nouabalé-Ndoki-Nationalpark im Kongo.

Ndoki Garten

Ein Vorbote des Ndoki Walds ist der Ndoki Garten. Er entsteht im oberen Zooteil im heutigen Bereich der Mongolischen Steppe. Im Ndoki Garten werden die exotischen Varianten der tropischen Baumriesen heranwachsen, die später im Ndoki Wald die Landschaft prägen und den Tieren natürliche Klettermöglichkeiten bieten werden.

Geplanter Baustart für den Ndoki Garten ist 2026.

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  • Blick aus der Luft auf einen Teil des Nouabalé-Ndoki-Nationalparks (NNNP) im Kongo.LebensräumeWir schützen Natur – lokal und global

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