Asiatische Elefanten im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand.

Naturschutzprojekt vor Ort

Kaeng Krachan

Verbinden, was zusammengehört: Seit vielen Jahren setzen wir uns in Thailand vor Ort für den Schutz bedrohter Wildtiere und ihrer Lebensräume ein.

Wir engagieren uns in Thailand dafür, dass die Tiere im Kaeng Krachan Nationalpark und die Menschen in den angrenzenden Dörfern konfliktfrei nebeneinander leben können. Wir helfen zudem mit bei der Bekämpfung der Wilderei und des illegalen Holzschlags im Nationalpark und im Western Forest Complex. Und wir unterstützen das Projekt, die beiden Schutzgebiete über Korridore in Zukunft miteinander zu verbinden.

Unsere Menschen vor Ort

  • Manoon Pliosungnoen, Landschaftskoordinator im Kaeng-Krachan-Waldkomplex und Naturschutzbotschafter des Zoo Zürich.

    Manoon Pliosungnoen

    Landschaftskoordinator im Naturschutzprojekt Kaeng Krachan

  • Apinya Saisamorn, Managerin des Wildtierschutzprogramms im Kaeng-Krachan-Waldkomplex und Naturschutzbotschafterin des Zoo Zürich.

    Apinya Saisamorn

    Projektmanagerin Wildtierschutz im Naturschutzprojekt Kaeng Krachan

Das Naturschutzprojekt Kaeng Krachan ist eine langjährige Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society WCS und dem Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation DNP.

Helfen Sie mit

Werden Sie Teil unseres Naturschutzprojekts Kaeng Krachan. Wir versprechen, dass jeder Spendenfranken vollumfänglich in das Projekt fliesst.

Elefanten und Tiger

Der rund 3000 Quadratkilometer grosse Kaeng Krachan Nationalpark ist das grösste und artenreichste Stück zusammenhängenden Regenwalds in Thailand. Etwa 200 wilde Elefanten leben dort.

Rund 75 Kilometer weiter nördlich erstreckt sich auf 18'000 Quadratkilometern der Western Forest Complex mit 17 Schutzgebieten entlang der thailändischen Grenze zu Burma. Er ist einer der bedeutendsten Lebensräume für Tiger in Thailand.

Indochinesischer Tiger (Panthera tigris corbetti) im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand.

Ein Indochinesischer Tiger (Panthera tigris corbetti) schwimmt im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand im Petchburi River. Bild: KKNP/WCS Thailand

Gemeinsam umfassen der Kaeng Krachan Nationalpark und der Western Forest Complex die grössten und artenreichsten Waldgebiete im ganzen südostasiatischen Raum. Wir helfen, die Wildtiere in diesen Gebieten zu schützen. Und wir unterstützen die Bestrebungen, die beiden Gebiete über einen Korridor für Wildtiere zu verbinden und so den genetischen Austausch der Elefanten, Tiger und anderen bedrohten Arten sicherzustellen.

Projekt-Fakten

  • 2009

    haben wir unser Engagement in Thailand gestartet.

  • 2.94Mio.

    CHF direkte Beiträge haben wir bisher für das Projekt ermöglicht.

  • 5300

    Menschen haben bisher von diesem Projekt profitiert.

  • Einblicke in unser Wirken in Thailand

    Video: Zoo Zürich, naturemovie.ch

    Elefanten im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand.

    Auf der Suche nach Wasser und Nahrung dringen wildlebende Elefanten auch in Kulturland vor. Bild: WCS Thailand

    Konflikte entschärfen

    Der Asiatische Elefant ist gemäss der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN stark gefährdet und in ganz Süd- und Südostasien unter Druck. In Thailand gibt gemäss der IUCN noch rund 3000 wildlebende Tiere. Weil der Mensch immer mehr Lebensraum für sich beansprucht – etwa durch Abholzung für Siedlungen und Landwirtschaft – kommt es zu Konflikten zwischen Wildtieren und Menschen. Zum Beispiel dann, wenn Elefanten auf ihren traditionellen Wanderrouten Plantagen, Häuser oder Viehherden beschädigen.

    Elefantenschutzzaun im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand.

    Feste Zäune hindern die Elefanten daran, den Nationalpark zu verlassen. Bild: Zoo Zürich, Martin Bauert

    Zwei Arten Zäune

    Diese Konflikte versuchen wir zu entschärfen. Zum einen ermöglichen wir entlang der Nationalparkgrenzen permanente elefantensichere Zäune. Sie sollen die Tiere dorthin leiten, wo sie von intaktem Lebensraum mit genügend Futter und Wasser umgeben sind.

    Zum anderen errichten die Farmer*innen mit unserer Hilfe «Alarmzäune» um ihre Felder. Versuchen Elefanten auf die Felder mit Ananas, Bananen oder anderen feinen Früchten zu gelangen, ertönt ein Alarmsignal, wenn die Tiere den Draht berühren. Die Farmer*innen schlafen während der Erntezeit in Wachhütten neben den Feldern. Vom Alarm geweckt, vertreiben sie die Elefanten mit Feuerwerksknallern. Ernte und Tiere bleiben dabei unversehrt.

    Amurtiger im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand.

    Ein Tiger durchstreift den Western Forest Complex in Thailand, aufgenommen von einer Kamerafalle. Foto: DNP/WCS Thailand

    Wildtiere schützen

    Der Kaeng Krachan Nationalpark ist per Gesetz vollständig unter Schutz gestellt. Trotzdem gehören illegaler Holzschlag, Wilderei und die Jagd nach Elfenbein zu alltäglichen Bedrohungen. Wir helfen mit, Ausbildung und Ausrüstung der Ranger zu finanzieren, die im unwegsamen Gelände auf Patrouille sind. Sie decken Verstösse auf, überführen Verbrecher und reduzieren dank ihrer Präsenz Übergriffe auf bedrohte Wildtiere.

    Das ist nicht bloss im Kaeng Krachan Nationalpark so, sondern auch im Western Forest Complex, einer der bedeutendsten Lebensräume für Tiger in Thailand. Die von uns unterstützten Schutzmassnahmen dort zeigen Wirkung: Die Tigerpopulation in Thailand ist in den letzten Jahren wieder angewachsen.

    Zwei Orte, ein Ziel

    Elefantenpark im Zoo entdecken

    Erleben Sie Asiatische Elefanten bei uns im Zoo – denn unser Kaeng Krachan Elefantenpark und das Naturschutzprojekt Kaeng Krachan gehören zusammen

    Asiatische Elefanten im Kaeng Krachan Elefantenpark des Zoo Zürich.
    • Bildung
    • Forschung
    • Artenschutz
    • Blick aus der Luft auf einen Teil des Nouabalé-Ndoki-Nationalparks (NNNP) im Kongo.LebensräumeWir schützen Natur – lokal und global

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