
Naturschutzprojekt vor Ort
Amphibian Survival
In fünf Nationalparks Kolumbiens erforschen wir über siebzig Froscharten. Es ist die Grundlage, um die Amphibien vor dem tödlichen Chytridpilz zu schützen.
Weltweit verbreitet sich ein für Frösche und Kröten tödlicher Hautpilz. Bisher gibt es noch keine Möglichkeit, die Ausbreitung des sogenannten Chytridpilzes zu stoppen oder erkrankte Amphibien in der Wildnis medizinisch zu behandeln. Wir müssen die Tiere deshalb in geschützten Zuchtstationen erhalten.
Grundlage dafür ist, dass wir ein Bild davon haben, wie viele Tiere welcher Arten es in der Natur überhaupt (noch) gibt. In unserem Naturschutzprojekt Amphibian Survival ermöglichen wir es deshalb, dass in Kolumbien die Bestandesgrössen bedrohter Froscharten mit wissenschaftlichen Methoden untersucht werden. Die Bestandesaufnahme umfasst 71 Froscharten in 5 Nationalparks. Ein Drittel aller bedrohter Froscharten Kolumbiens lebt dort.
Die Erhebung führen wir in enger Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society WCS Kolumbien, dem Zoo von Cali und der Corporación Universitaria Lasallista de Medellín durch.
Helfen Sie mit
Werden Sie Teil unseres Naturschutzprojekts Amphibian Survival. Wir versprechen, dass jeder Spendenfranken vollumfänglich in das Projekt fliesst.

Anhand der Daten können unsere Partner vor Ort entscheiden, welche Froscharten sie am dringendsten ins Amphibienzuchtzentrum im Zoo von Cali überführen müssen, um sie dort zu vermehren, in Sicherheit vor dem Chytridpilz. Stirbt eine dieser Arten in der Natur aus, könne wir versuchen, sie nach dem Abklingen der Chytridpilz-Infektion mit den Nachzuchten aus der Zuchtstation wieder in ihrem natürlichen Lebensraum anzusiedeln.
Projekt-Fakten
2006
haben wir unser Engagement in Kolumbien gestartet.
860'000
CHF direkte Beiträge haben wir bisher für das Projekt ermöglicht.
Unser Wirken
Video: Zoo Zürich, frogs-friends.org

Der Goldene Pfeilgiftfrosch kommt in der Natur nur in einer kleinen Region vor. Bild: Zoo Zürich, Martin Bauert
Studie zum Goldenen Pfeilgiftfrosch
Der Goldene Pfeilgiftfrosch hat natürlicherweise ein sehr kleines Verbreitungsgebiet in den tropischen Tieflandregenwäldern des Saija-Flusses im Departement Cauca. Sein Lebensraum ist in den letzten Jahren zusehends durch Abholzung geschrumpft. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft in auf ihrer Roten Liste deshalb als «gefährdet» ein.
Wir finanzieren eine Studie zum Bestand des Goldenen Pfeilgiftfroschs. Die Frösche unterscheiden sich im Muster der schwarzen Flecken auf ihrer Bauchseite. Anhand dieser Flecken können die Forscher*innen die einzelnen Tiere identifizieren und so die Bestandesdichte der Frösche ermitteln.
Unsere Amphibien im Zoo
- Bildung
- Forschung
- Artenschutz
LebensräumeWir schützen Natur – lokal und global




















